Seine beiden letzten Veröffentlichungen beim OUTHERE-Label Zig-Zag Territoires, widmete Emmanuel Krivine der Musik von Ravel, Murssorgsky und Rimsky-Korsakov. Für sein neuestes Album, das er - wiederum mit dem Luxemburg Philharmonic - beim OUTHERE-Label ALPHA CLASSICS herausbringt, stehen zwei symbolträchtige Spätwerke von Béla Bartók auf dem Programm: Das Violinkonzert Nr. 2 und das Konzert für Orchester.

Beide Werke haben nicht nur im Schaffen von Bartók eine außerordentlich große Bedeutung, sondern stellen auch musikhistorisch betrachtet, Meilensteine der Moderne dar. Das Violinkonzert entstand 1937/38 und wurde 1939 vom Auftraggeber Zoltán Székely im Amsterdamer Concertgebouw uraufgeführt.

Der aus Albanien stammende Geiger Tedi Papavrami, der im vergangenen Jahr mit seiner Einspielung der Solo-Sonaten von Ysaÿe nicht nur in seiner Wahlheimat Frankreich für Furore sorgte und mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht wurde, interpretiert Bartóks mit Höchstschwierigkeiten gespicktes Werk kraftvoll, energiegeladen und dennoch elegant.

JOKER CRESCENDO (plus récent) award