• Claudio Monteverdi

    Vespro della beata vergine

    The English Baroque Soloists, The Monteverdi Choir, Sir John Eliot Gardiner

    Vespro della beata vergine 1 dvd Alpha 705
    Alpha Classics

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Die Marienvesper, 1610 erstmals im Druck erschienen, bildet die Schnittstelle zwischen Renaissance und Frühbarock, die Brücke zwischen prima prattica und seconda prattica, den Übergang zwischen der Polyphonie und der Monodie. Hier werden zum ersten Mal konsequent die Stilmerkmale beider Epochen konzeptionell miteinander verschmolzen und zu einem neuen Ganzen gemacht.

Monteverdi hatte bis dato keine geistliche Musik komponiert, dennoch war er mit seiner Oper „L’Orfeo“ aus dem Jahre 1607 zu einem der bekanntesten Komponisten Italiens avanciert.

Die Marienvesper zeigt vielleicht am deutlichsten, wie konsequent Monteverdi seine musikalische Ausrichtung den stilistischen Gezeiten anpasste. Er fing mit seinem 1. Madrigalbuch noch in der Tradition der Spätrenaissance an und endete beim letzten Madrigalbuch komplett in der frühbarocken „Moderne“. Die Vesper steht einem Monument gleich zwischen diesen beiden Polen.

John Elliot Gardiner hat den Monteverdi-Chor extra für dieses Werk gegründet und dirigierte es 1964 zum ersten Mal. Mit dieser Aufnahme macht Gardiner den Charakter der venezianischen Musik spürbar und nutzt dafür die spezielle Architektur sowie die verschiedenen Ebenen der Chapelle Royale in Versailles.

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