Das Internationale Kammermusikfestival Lockenhaus gilt als eines der renommiertesten Festivals in Österreich: Es wurde vom Geiger Gidon Kremer ins Leben gerufen, um eine neue Vision der Kammermusik zu präsentieren und die Möglichkeit zu schaffen, musikalischen Austausch in einem intimen Rahmen zu gestalten. 2012 übernahm der Cellist Nicolas Altstaedt die künstlerische Leitung und knüpfte an diesen Geist des Festivals an.

Für die erste Aufnahme in Zusammenarbeit mit Lockenhaus kommen neben Nicolas Altstaedt weitere erfahrene Künstler hinzu, darunter die norwegische Geigerin Vilde Frang, der ungarische Geiger Barnabás Kelemen, der deutsche Pianist Alexander Lonquich - dessen Schubert-CD „1828“ (Alpha 433) kürzlich erschien - und der britische Bratscher James Boyd, Gründungsmitglied des London Haydn String Quartet. Gemeinsam wählten sie zwei Werke aus: ein Quintett von Béla Bartók, eine anspruchsvolle Komposition, die selten aufgeführt, aber für sehr persönlich gehalten wird, und ein Trio von Sándor Veress, dem ehemaligen Schüler von Bartók. Nicolas Altstaedt wird mit Alpha mehrere Aufnahmen machen, die die ganze Bandbreite seiner Talente in einem vielseitigen Repertoire zeigen werden.