weitere Künstler: La Real Camara, Ensemble La Romanesca, Jean Tubéry, La Fenice, Choeur de Chambre de Namur, Bernard Foccroulle, Alice Foccroulle, Jean-Marc AYMES, Syntagma Amici, Leonardo García Alarcón, Cappella Mediterranea, Ensemble Clematis

Diego Velázquez tat für seine Zeit Ungeheuerliches, heute würde man sagen: politisch unkorrekt! Er war der erste, der mit seinen Gemälden auch den Höflingen und Leibeigenen eine Bühne bot, die diesen Menschen eine bis dahin unbekannte Würde gab.

Anlässlich einer Ausstellung, die das Grand Palais in Paris Diego Velázquez widmet, hat das Label Ricercar eine feine Auswahl von musikalischen Werken zusammengestellt, die unter der Herrschaft von Philipp III. und Philipp IV. am Spanischen Hof zu hören gewesen sein könnten. Das Erbe der flämischen Polyphonie hat sich, sowohl im geistlichen wie auch im weltlichen Repertoire, allmählich mit den Melodien und Rhythmen der spanischen Folklore vermischt.

Die stilistisch innovativen Entwicklungen des italienischen Barock übten auf die Spanischen Komponisten einen großen Reiz aus. Auch Velázquez selbst hat mehrere Reisen nach Italien unternommen.

Le choix de France Musique award