Als sich Mozart 1778 für einige Monate in Paris aufhielt, begab er sich besonders gern in den „Saal der 100 Schweizer“, wo seit 1725 die Veranstaltungen des 1725 von Philidor gegründeten Konzertvereins „Concert Spirituel“ stattfanden. Im Umfeld dieser Konzerte nahm ab der Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Ankunft aus Mannheim stammender Musiker wie Johann Stamitz die deutsch geprägte Symphonie eine bedeutende Rolle ein.

Nach und nach waren es auch französische Komponisten, die hier mit ihren Kreationen die früheste Form der französischen Sinfonie entwickelten, noch bevor Haydn mit seinen Werken dieser Gattung hier einen ganz besonderen Erfolg feiern konnte.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens von LES AGRÉMENS veröffentlicht das Label RICERCAR diese 7-CD-Box mit einem Programm von Komponisten, die im Paris des späten 18. Jahrhunderts besonders erfolgreich waren.

Unter der Leitung von Guy Van Waas spielt das Orchester auch zwei Premieren: Die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur von Louis-Ferdinand Hérold und die Zweite Sinfonie von Ludwig van Beethoven.