Nur in den folgenden Ländern erhältlich: Europa und im Mittelmeerraum. Wir bedauern, dass eine Lieferung in andere Länder derzeit nicht möglich ist. Fehlerhafte Bestellungen werden nicht versendet.

„Nach Umfang und Anlage geht die Hammerklaviersonate weit über alles hinaus, was auf dem Gebiet der Sonatenkomposition jemals gewagt und bewältigt wurde.“ (Alfred Brendel)
Seinen Spitznamen ‚der große Tastenpoet‘ stellt Nelson Goerner bei jedem Konzert und jeder Aufnahme immer wieder unter Beweis. Seine letzten Veröffentlichungen mit Werken von Chopin und Debussy wurden von der Kritik hoch gelobt und gewannen diverse Preise.
Bisher tauchte Beethoven in Goerners imposanter Diskographie nicht auf. Für sein Beethoven-Debut hat er die ‚Hammerklavier-Sonate‘ gewählt, ein Werk von beispielloser Komplexität und Tiefe, das lange Zeit als unspielbar galt und erst Jahrzehnte nach Beethovens Tod von Franz Liszt zum ersten Mal öffentlich gespielt wurde.
 „Hier ist eine Sonate für die Pianisten hart arbeiten müssen“ sagte Beethoven zu seinem Verleger, nachdem er fast drei Jahre daran gearbeitet hatte, in einer Zeit, als seine Taubheit unaufhaltsam voranschritt. 45 Minuten höchster Schwierigkeiten fordern Höchstleistungen: zwischen einem feurigen ersten Satz und einem Finale, das bereits Jazz-Improvisationen vorahnen lässt, hat Beethoven einen glanzvollen, bewegenden Satz eingebettet, den Goerner mit tiefen Emotionen auszudrücken weiß. Anschließend führt er uns vom Makrokosmos mit den sechs Bagatellen Op. 126 in den Mikrokosmos der raffinierten Kostbarkeiten des späten Beethoven.

 

GRAMOPHONE Editor's Choice award Choc de l'année Classica 2016 (Label) award