Das Belcea Quartet wurde 1994 am Royal College of Music in London gegründet und hat bereits die kompletten Streichquartette von Beethoven, Brahms, Bartók und Britten eingespielt. Für diese neue Alpha-Veröffentlichung hat das Belcea Quartet zwei Werke eines der führenden Kammermusik -Komponisten des 20. Jahrhunderts, Dmitri Schostakowitsch, ausgewählt.
Das historisch bedeutsame Quartett Nr. 3 wurde zunächst vom Sowjetregime zensiert und 1946 von Schostakowitsch für seine Uraufführung revidiert; das raffinierte Spiel des Belcea Quartets bringt alle Konturen zum Vorschein. Das Klavierquintett gehört zu den berühmtesten Werken des Komponisten und hat maßgeblich zu seinem Erfolg auf der internationalen Bühne und bei den sowjetischen Behörden beigetragen. Das Belcea Quartet spielt es in Begleitung des polnischen Pianisten Piotr Anderszewski: Das Ergebnis ist eine musikalische Begegnung auf höchstem Niveau.

„Das Belcea Quartet erweist sich als beeindruckender Anwalt des Kammermusikkomponisten Schostakowitsch.“
Guido Fischer, rondomagzin.de, 05.05.2018
„So klanglich perfekt das 1994 in London gegründete Ensemble mit dem Pianisten zusammenarbeitet, so souverän gestalten die vier Streicher ihren ureigenen homogenen Quartettklang, der sich wiederum aus vier vorzüglichen Einzelstimmen entwickelt – vorbildlich und derzeit wohl von keinem anderen Ensemble zu übertreffen.“
Hans Ackermann, rbb kulturradio, 17.05.2018
„Wenn man Schostakowitschs Musik in all ihrer doppelbödigen Ausdruckspalette zwischen vordergründiger Musizierlust und abgründigem Existentialismus kennenlernen und sich von den einkomponierten phänomenal vielschichtigen Klangfarben packen lassen will, liegt man mit diesem neuen Album des Belcea Quartet und Piotr Anderszewski genau richtig.“
Meret Forster, BR Klassik, 17.04.2018
„Eine Interpretation, die an die Nieren geht.“
SWR2, 25.05.2018
„Rhythmische Straffheit, ein perfektes Unisono, schroffe Wechsel und lange Steigerungen gelingen mit großer Selbstverständlichkeit, der Umgang mit Dissonanzen und Akzenten bravourös.“
Christian Lahneck, Concerti.de, 09.06.2018