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„La Belle Saison“ wurde 2013 auf Initiative des Théâtre des Bouffes du Nord ins Leben gerufen und vereint mehrere renommierte Konzerthäuser in einem Netzwerk von Kammermusikkonzerten, das auch Aufnahmen produziert. Das vorliegende Programm - initiiert von einer Gruppe von befreundeten Kammermusikern - konnte im Laufe einer dieser Residenzen reifen. Inspiriert von der beispiellosen Besetzung von Beethovens Septett op. 20 ist Schuberts Oktett D803 ein gewaltiges Werk von sinfonischen Ausmaßen. Es entstand nur ein Jahr vor seiner 1825 geschriebenen Neunten Sinfonie, auch bekannt als „Die Große”, dem letzten Orchesterwerk, das Schubert vollendete. Der Komponist Raphaël Merlin, der auch Mitglied des Quatuor Ébène und Dirigent ist, ließ sich für sein Werk „Passage Éclair“ von Schuberts Oktett inspirieren. „In Schubert fungieren drei Blasinstrumente als Folie für fünf Streichinstrumente, was den Gesetzen der Akustik und Dynamik entspricht, dem Ensemble aber dennoch eine relativ dunkle Farbe verleiht. Die Zahlen 3, 5 und 8 erinnern an die Fibonacci-Folge und sind, wie der goldene Schnitt, der Unterbau einer großen Anzahl von Werken der Vergangenheit und Gegenwart. Wir beschäftigen uns mit der musikalischen Zeit in Bezug auf die Zeitspanne des menschlichen Lebens auf der Erde und die Beschleunigung der Geschichte.“