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Alessandro Stradella führte zwar ein für damalige Zeiten zügelloses Leben und wurde in Genua erstochen, hinterließ dennoch einen unverwechselbaren Eindruck in der Musikgeschichte. Er liegt am Scheidepunkt mehrerer Stilrichtungen und Epochen, an der Schnittstelle zwischen Oper und sakralem Drama, denn sein Schaffen, insbesondere „San Giovanni Battista“ (Johannes der Täufer), markiert die Begegnung des großen römischen Oratoriums, das von Carissimi übernommen wurde, mit der venezianischen Oper von Cavalli. Stradella steht auch der folgenden Generation von Scarlatti und Händel nahe. Seine Musik ist geprägt von Lebendigkeit, Ausdruckskraft und tiefer Menschlichkeit. Obwohl „San Giovanni Battista“ bei der Uraufführung 1675 einen echten Erfolg feierte, schlummerte die Partitur dennoch bis 1949 in der Bibliothek bis sie wiederentdeckt wurde. Dieses Ereignis fand in Perugia statt, und die Rolle der Salome wurde von Maria Callas gesungen. (nach A. Surrans)

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