Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven und nach seiner vielbeachteten Interpretation der Diabelli-Variationen (Alpha 386 - Gramophone Editor's Choice) widmet sich Martin Helmchen den sämtlichen Klavierkonzerten. Mit den für diese Reihe ausgewählten musikalischen Partnern, Andrew Manze und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, verbindet Martin Helmchen eine enge geistige Verwandtschaft. In Folge 1 präsentieren Helmchen, Manze und das DSO die Klavierkonzerte Nr. 2 und 5, die als Meisterwerke des Klavierrepertoires gelten.

Noch vor dem Konzert "Nr. 1" komponiert, wurde das "Zweite" Konzert 1795 in Wien uraufgeführt, als Beethoven erst 25 Jahre alt war. Nach mehrfacher Überarbeitung wurde es 1801 in seiner endgültigen Fassung veröffentlicht. Das Konzert Nr. 5 ist das letzte, das Beethoven komponierte. Obwohl bereits 1808 fertiggestellt, wurde es erst 1811 uraufgeführt. Normalerweise hat Beethoven seine Konzerte selbst uraufgeführt, aber in diesem Fall war er aufgrund seiner zunehmenden Taubheit nicht mehr dazu in der Lage.