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Die Realisierung dieses Projekts dauerte zwei Jahre. Anna Prohaska und Julius Drake konzentrierten ihre Forschungen schließlich auf die Themen Eva, Paradies und Vertreibung. Einige Lieder waren offensichtliche Entscheidungen, wie Faurés „Paradis“, in dem Gott Eva erscheint und sie bittet, jede Blume und jedes Tier zu benennen, oder Purcells „Sleep, Adam, sleep“, mit seinen Bezügen zur Genesis. Aber Anna Prohaska wollte auch das Klischee der Frau, die die Erbsünde in die Welt gebracht hat, und ihr Image als Wesen, das den Mann auf Abwege führt, wie in Brahms’ „Salamander“, Wolfs „Die Bekehrte“ oder Ravels „Air du Feu“ veranschaulichen. In „Das Paradies und die Peri“ beschwört Schumann das Bild der mit Rosen bedeckten Ebenen Syriens. Bernstein entführt uns auch mit „Silhouette“ in die Wüste. John Miltons Meisterwerk „Paradise Lost“ aus dem 17.Jahrhundert inspirierte Charles Ives und Benjamin Britten und ist ebenfalls als Teil dieses umfangreichen Programms, das zum (Gedanken)-Reisen einlädt, zu sehen.