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Die Tatsache, dass der Komponist Carlo Gesualdo aus Eifersucht seine Frau und deren Liebhaber ermordete, beinhaltet die Gefahr, seine geradezu geniale Musik stets vor dem Hintergrund dieses Kapitalverbrechens zu betrachten, denn als Komponist steht Gesualdo für Raffinesse und Vervollkommnung. Seine bahnbrechenden ‚Sechs Madrigalbücher‘, die er zwei Jahre vor seinem Tod vollendete, schöpfen alle harmonischen, chromatischen und strukturellen Möglichkeiten aus, um dem Text seinen entsprechenden musikalischen Ausdruck zu verleihen, und präsentieren damit wahrhaftig ein Meisterwerk dieser Gattung. Nach einer ersten CD, die sich den geistlichen Werken ‚Tenebrae Responsoria‘ Gesualdos widmet, laden uns Philippe Herreweghe und sein Collegium Vocale Gent anlässlich des 450. Geburtstages des Komponisten ein, auch seine weltliche Musik (wieder-)zu entdecken. 

Mit Respekt präsentieren die Musiker ihre filigrane und ausdrucksstarke Version dieser komplexen Musik, um der erstaunlichen Modernität der musikalischen Sprache des Prinzen von Venosa gerecht zu werden.

Die Akustik der Kirche im kleinen toskanischen Dorf Asciano bildete die ideale Klangkulisse für diese Aufnahme aus dem Jahr 2015.

„Gestochen scharf und dabei ganz natürlich singt das Collegium Vocale Gent unter Herreweghes Leitung.“
Meret Forster, BR Klassik, 25.11.2016
„Komponierte Todessehnsucht, schrecklich-schön und intensivst vom Collegium Vocale Gent gesungen“
Dagmar Munck, SWR2, 02.12.2016