Matthias Weckmann ist zweifellos einer der großen Hamburger Komponisten in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Als ein Schüler von Schütz wuchs er mit italienischer Musik, besonders mit der von Monteverdi, auf. Seine umfassenden Qualitäten als Komponist kommen in den einzelnen Genres zum Ausdruck.
Seine „Concerts spirituels“ sind durch die wichtige Rolle der Instrumente als Verbündete der Sänger charakterisiert. Weckmanns Sonaten basieren auf dem venezianischen Modell mit Violine, Kornett, Posaune und Fagott. Seine Orgelmusik stellt eine Überleitung zwischen den Generationen von Sweelinck und Buxtehude dar und die Cembalo-Stücke orientieren sich am Stil der französischen Suite.
Im Laufe der Jahre hat Ricercar seine gesamten Werke aufgenommen, und im Jahr zu Weckmanns 400. Geburtstags werden diese nun endlich als Gesamtaufnahme veröffentlicht.

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