Das Werk von Samuel Scheidt ist eines der umfassendsten seiner Generation. Als Organist komponierte er geistliche Musik und kombinierte in seiner Instrumentalmusik die polyphone lutherische Tradition mit den zahlreichen stilistischen Mitteln der italienischen Musik sowie mit Einflüssen von Monteverdi.

Die in seinem „Ludi Musici“ von 1621 enthaltenen Tänze und Fantasien verheimlichen diesen Stilmix nicht und sind sowohl Erbe der späten Renaissance als auch Reflexion der von den Italienern angestoßenen neuen Virtuosität. Die vorliegenden Stücke sind in der Tat für Viola da Gamba geschrieben, die sich im deutschsprachigen Raum zu jener Zeit noch einer großen Beliebtheit erfreute. 

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