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Während der Regierungszeit von Elisabeth I. (1558-1603) und James I. (1603-1625) erreichte die englische Lautenmusik ihre Blütezeit. Ähnlich wie bei der Gambe konnte sich die Anzhal der Instrumente im Consort auf fünf Lauten erhöhen. 

Vincent Dumestre und Le Poème Harmonique greifen die zeitgenössische Praxis der Bearbeitung für dieses fünfstimmige Lautenconsort auf, zeigen aber auch anhand kleinerer Besetzungen die außergewöhnliche Schönheit der englischen Musik dieser Zeit.

Wie ist es angesichts der enormen Beliebtheit der Laute im 17. Jahrhundert möglich, dass das Repertoire für Lautenensembles heute so wenig bekannt ist?

Vincent Dumestre: Der Hauptgrund dafür ist die Edition: Partituren für solche Ensembles – die bis zu vierzig Lauten umfassen konnten – waren nicht leicht zu konzipieren und zu kommerzialisieren. Der zweite Grund liegt in der Praxis selber: da diese Musik weitgehend improvisiert wurde – das Manuskript in Cambridge liefert ein fabelhaftes Zeugnis dafür –, konnte sie nicht komplett schriftlich überliefert werden.