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Die Faust Sinfonie stellt zweifellos eines der Hauptwerke aus Liszts Weimarer Zeit dar. Liszt lernte Goethes Faust 1830 in der französischen Übersetzung von Gérard de Nerval kennen. Nach der Besichtigung von Goethes Haus in Weimar begann er in den 1840ern mit der Komposition. Die Uraufführung war für September 1857 geplant - zur Hundertjahrfeier von Großherzog Carl August und der Errichtung der Statuen von Goethe und Schiller. Zu diesem Anlass erweiterte er das Werk um ein Tenor-Solo und einen Schlusschor. Die Premiere fand am 5. September statt. 
Die vorliegende Aufnahme knüpft an die Liszt-Transkriptionen von Schubert-Werken (ALP471) an und wurde vom Orchester Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck eingespielt. Parallel zu diesem Projekt setzt das Wiener Orchester die ReSound-Beethoven-Reihe mit Aufnahmen sämtlicher Sinfonien an Originalschauplätzen, fort. 

„Martin Haselböck bläst mit dem Orchester Wiener Akademie nicht nur die Spinnweben von dieser Musik, es ist eine Entschlackungskur, die weit über die bloße Klangwirkung hinausgeht.“
Detlef Krenge, BR Klassik, 05.03.2017
„Eine Liszt-Platte, an der man kaum vorbeikommt.“
Andreas Friesenhagen, Fono Forum, Mai 2017
„… und rückt das hier bislang gewohnte Liszt-Bild zurecht, dorthin, wohin es auch schon längst gehört!“
Robert Strobl, Toccata, Mai 2017