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1994 veröffentlichte das Label RICERCAR eine CD-Box mit nahezu allen Werken des bereits im Alter von 24 Jahren verstorbenen und erstaunlich talentierten belgischen Komponisten Guillaume Lekeu.

Lekeu, ein Bewunderer von Beethoven und Wagner und Schüler von César Franck sowie Schützling von Eugène Ysaÿe, hatte in seinen letzten Kompositionen einen stilistischen Weg eingeschlagen, der weder französischen noch deutschen Spuren folgte.

Diese neue Edition ist eine Einladung, Lekeu auf diesem Weg zu begleiten, der mit einem Frühwerk des 15-jährigen beginnt und mit seinem Meisterwerk von 1893 endet.

Zu diesem Anlass hat Jérôme Lejeune den Einleitungstext vollständig überarbeitet, der eine Analyse der Chronologie vorgibt. Folgt man dieser beim Hören, erschließt sich einem das Verständnis der Entwicklung von Lekeus außerordentlichem Talent. Die ergänzenden Zitate aus seiner Korrespondenz ermöglichen ein vertiefendes Bild vom Wesen dieses faszinierenden, sehr berührenden jungen Mannes, der seinem Adagio für Quartett als Epitaph den einfachen Satz „Die blassen Blumen der Erinnerung…“ hinzufügte.

„In der gleichermaßen ausgefeilten wie bombastisch leidenschaftlichen Darbietung (…) überrollt das Stück den Hörer sogleich mit Urgewalt.“ (Rondo)

„Die durchgehend hochrangigen Interpretationen (…)“ (Klassikinfo.de)

5 Diapason award Choc Classica award