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Es hatte bereits einige Anläufe für die Zusammenarbeit zwischen Rameau und Voltaire gegeben, die jedoch keine Opernpremieren hervorbrachten. Im Verlauf des Jahres 1745 begann Voltaire auf Wunsch des Hofes mit dem Libretto für 'Le temple de la Gloire', einem Stück zu Ehren von Ludwig XV., die Musik sollte wiederum Rameau schreiben, dieses Mal mit Erfolg, denn die Ballett-Oper wurde am 27. November 1745 in Versailles uraufgeführt. 

Voltaire verwandelte in diesem Auftragslibretto anlässlich des durch Ludwig XV. errungenen Sieges von Fontenoy den Ruhmestempel in einen Tempel der Freude für das Volk. Er folgt damit seinem Vorhaben, die französische Oper mit weniger Liebe und mehr Spektakel auszustatten. Dabei stand ihm Rameau kongenial zur Seite und schuf einige seiner originellsten und kraftvollsten Stücke – auch wenn er für die zweite Version, die 1746 dem Pariser Volk präsentiert wurde, wieder ein bisschen mehr lyrische Liebe einfließen ließ.

„Vor allem der satte, reife Chor- und Orchesterklang sowie die temperamentvolle Deklamation von Judith van Wandroij, Katia Velletaz, Chantal Santon-Jeffery, Mathias Vidal und Alain Buet sorgen dafür, dass die Musik stets ihre ganze dramatische Kraft entfaltet. Selbst da, wo Rameau seien Fähigkeiten nicht ganz ausschöpft, hält Van Waas die Komposition doch unter der nötigen Spannung.“ (musikansich.de)