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Immer wieder wird zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert in unterschiedlichen Regionen Europas über Ausbrüche der Tanzwut berichtet, und bis heute sind die Ursachen dieser Choreomania nicht eindeutig geklärt. Im Süditalien des frühen 17. Jahrhunderts führte man die auftretenden Fälle von Tanzwut auf den Biss der dort beheimateten Tarantel zurück. Als musikalische Therapie (antidotum), die der Tanzwut entgegengesetzt wurde, entwickelte sich die Tarantella, die im Hause des Patienten gespielt wurde und den Kranken durch das Weitertanzen bis zur Trance schließlich heilen sollte.

Ob das immer geklappt hat, lässt sich nicht mehr nachweisen. Die Tarantella jedoch hat die Jahrhunderte überdauert und hat bis heute nichts von ihrer Magie verloren. Christina Pluhar hat mit La Tarantella: Antidotum Tarantulae, die bereits 2002 bei Alpha erschienen ist, der italienischen Barockmusik eine ganze CD gewidmet, die mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurde und nun endlich erstmals auch auf Vinyl erhältlich ist.