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Im Verlauf seiner Aufnahmen für ALPHA CLASSICS hat François Lazarevitch die Barockmusik erkundet und die mündlich überlieferten und folkloristischen Traditionen unter die Lupe genommen. Nach Schottischer und Irischer Musik, ‚airs de cour‘ und Suiten und Sonaten des Barock landet Lazarevitch nun im Italien von Antonio Vivaldi. Im Gepäck hat er dabei selbstverständlich auch seltene Instrumente wie die ‚musette‘ (eine weiterentwickelte Form des Dudelsacks), die auf dieser Aufnahme als Soloinstrument im ‚Frühling‘ zum Einsatz kommt. Diese außergewöhnliche und sehr überzeugende Transkription stammt von Nicolas Chédeville, einem Bläser-Virtuosen am Hofe Ludwigs XV.

Die übrigen Jahreszeiten hat François Lazarevitch selbst für Traversflöte transkribiert und folgt damit einer üblichen Praxis des 18. Jahrhunderts. Zu dieser neuen Sichtweise auf diese populären Meisterwerke sagt Lazarevitch: „Ich wollte die frühen Quellen erforschen, um meine Aufführungspraxis von heute zu hinterfragen und sie mit dem Wissen über den Stil und die Natürlichkeit der historischen Theorie und Phrasierung bereichern. Wenn ich alte schottische oder irische Musik in Angriff nehme, geschieht das auch stets, um dieser Spur nachzufolgen.“ 

Das übrige Programm der CD ist weiteren bekannten und ursprünglich für Flöte geschriebenen Werken von Vivaldi gewidmet.

„‚Federnde, mitreißende und hochtransparente Interpretation'“
Bernhard Schrammek, rbb kulturradio, 28.08.2017