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Pierre Henry, ein bemerkenswerter Erfinder auf dem Gebiet der Klangästhetik, öffnete durch seine technologische Forschung die Tore zu vielen anderen musikalischen Universen. Schon früh von Beethoven fasziniert, komponierte er eine 'Zehnte Symphonie': "Es ist nicht die, für die Beethoven Skizzen gemacht hat", sagte er. Es ist auch keine Synthese der neun. Es ist im Wesentlichen ein kombinatorisches Werk. Es ist auch eine Hommage an den Mann, der die Grenzen des Orchesters zu überwinden hoffte. Vielleicht eine Möglichkeit, mich (uns) durch diese Musik, und den Einfluss, den sie auf meine Musik hatte, zu porträtieren. Es ist ein traumhafter, logischer und respektvoller Streifzug durch das, was diese Sinfonien enthalten und suggerieren. Das Werk verwendet als "Rohmaterial" bewusst nur Noten, Gruppen oder Motive aus den neun Sinfonien'.
Es gibt drei elektroakustische Versionen (1979, 1988, 1998), wir stellen hier jedoch die unveröffentlichte sinfonische Version vor.
Sie wurde imNovember 2019 in der Cité de la Musique in der Philharmonie de Paris von drei Orchestern, zwei Chören und drei Dirigenten uraufgeführt: dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre du Conservatoire de Paris, dem Chœur de Radio France und Le Jeune Chœur de Paris, unter der Leitung von Pascal Rophé, Bruno Mantovani und Marzena Diakun. Pierre Henry starb am 5. Juli 2017. Er hätte seine Dixième Symphonie de Beethoven gewiss gern gehört, so wie wir es jetzt tun können.