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“Der aus Rom stammende Giovanni Zamboni Romano, war der größte Experten in Sachen Kontrapunkt und ein Virtuose an Theorbe, Laute, Cembalo und Mandoline. Darüber hinaus war er ein begnadeter Edelsteinschneider.“ So beschreibt Ranieri Busoni den Lautenist. 

Die Sonate „d’Intavolatura per Leuto“ von 1718 ist das letzte italienische Werk für Laute, das in Tabulaturen-Schreibweise gedruckt wurde. Möglicherweise von ihm selbst notiert, zeigt der Stil dieser Sonaten fundierte Kenntnisse des Kontrapunkts wie es typisch für die römische Schule war. Dass er dazu gehören wollte, sieht man an dem ‚Romano‘, das er hinter seinen Namen setzte. 

Mit dem geerbten Wissen von Lorenzino, Kapsberger und Colista ist Zamboni der letzte ‚Römer‘, der die Laute im 18. Jh. am Leben hielt. Er verschmolz dafür den traditionellen römischen Stil, bestehend aus einer virtuosen Gigue, einer Chaconne und einer Courante mit der neuen melancholischen Sarabande und dem Grave im galanten Stil.