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Das frühe neunzehnte Jahrhundert war eine Ära großer stilistischer Umbrüche in der Musik. Die Komponisten suchten nach neuen Ausdrucksformen und klanglichen Möglichkeiten, was wiederum zu vielen Innovationen im Bereich des Instrumentenbaus führte. Ein größeres Klangspektrum und eine größere Vielfalt an technischen Möglichkeiten wurden zum erklärten Ideal. Ludwig van Beethoven und Friedrich Kuhlau waren musikalische Giganten ihrer Zeit, die beide danach strebten, das Potential dieser neuen Entwicklungen voll auszuschöpfen. Beethovens Serenade sprengt die Grenzen der Klassik mit impulsiven dynamischen Veränderungen und kontrastreichen Motiven, während Kuhlaus Grande Sonate Concertante eine eher romantische Ästhetik auslotet, die sich in ihrer virtuosen Schreibweise einer expressiven Freiheit und reicher harmonischer Texturen beidient. Die Gegenüberstellung der Musik von Beethoven und Kuhlau auf dieser Aufnahme ist inspiriert von der ersten und einzigen Begegnung der beiden Komponisten am 2. September 1825. Dieser reizvolle Moment der Musikgeschichte ist in einem Kanon verewigt, den Beethoven auf den Text 'Kühl, nicht lau' schrieb, ein freundschaftliches Wortspiel mit Kuhlaus Namen.