• Wolfgang Rihm

    Jakob Lenz

    Franck Ollu, La Monnaie Symphony Orchestra, John Graham-Hall, Henry Waddington, Georg Nigl

    Jakob Lenz 1 cd ALPHA717
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Die Kammeroper ‚Jakob Lenz‘, von Wolfgang Rihm (*1952) wurde während ihrer Uraufführung im Jahr 2015 in der Brüsseler La Monnaie gefilmt. Erzählt wird die Geschichte eines Dichters und Zeitgenossen Goethes und seiner Reise in den Wahnsinn. Das Libretto stammt von Michael Fröhling, frei inspiriert von Georg Büchners ‚Lenz‘. Rihm hat hier ein rohes und kraftvolles musikalisches Werk geschaffen: „Soweit ich konnte, habe ich während der Komposition versucht, mich in den gleichen Zustand der psychischen Störung zu versetzen.“ Die Premiere von ‚Jakob Lenz‘ war an sich schon ein Ereignis und ein unvergessliches Erlebnis: „Die Produktion besticht durch die Schönheit ihrer szenischen Gestaltung, das Bühnenbild übersetzt buchstäblich das Libretto“, schrieb das Opernmagazin und fügte hinzu: „In der Titelrolle ist Georg Nigl hervorragend. Sein Abstieg in den Wahnsinn wird im direkten Wortsinn von einem leichenhaften Kadaver verkörpert, der nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu kontrollieren, der krabbelt, sich verdreht, verzerrt von nervösen Zuckungen und Gesten (....) Die Stimme auf extreme Weise verändert, samt einem scharfen, herzzerreißenden Klavier oder mit rauen Geräuschen, liefert der österreichische Bariton mit dämonischem Brüllen oder mit herausgeschluchzten Worten eine Aufführung von seltener Intensität.“

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