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Die Kardinäle Nenedetto Pamphili und Pietro Ottoboni spielten im Rom an der Schwelle zum 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Mit Corelli, Alessandro Scarlatti und Händel arbeiteten gleich drei der bedeutendsten Komponisten jener Zeit für die beiden Kirchenfürsten. Zahlreiche Musiker hielten sich damals in Rom auf, und das von Arcangelo Corelli geleitete Orchester der Kirche von San Luigi die Francesi hatte einige der berühmtesten Cellisten wie G.L. Lular, N.F. Haym, F. Amadei und G.M. Perroni aufzuweisen. Diese Herren waren häufig nicht nur ausgezeichnete Virtuosen, sondern komponierten selbst Oratorien, Vokalmusik und Stücke für ihre eigenen Instrumente. Doch viele dieser Werke sind verloren gegangen. 

Ihrer Musik widmen sich nun Marco Ceccato und seine Accademia, die 2015 mit dem Diapason d’or ausgezeichnet wurden und präsentieren auf dieser Aufnahme die Musik der Gruppe, die nach Händels Übersiedlung nach London den harten Kern von Roms großen Komponisten bildeten: G. Bononcini, P.G.P. Boni und G. B. Constanzi, der später zudem der Lehrer von Boccherini werden sollte.