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Franz I. legte in Frankreich den Grundstein des Absolutismus und nutzte seine Liebe zu den schönen Künsten geschickt, um seine politischen Ziele vorwärts zu treiben. Die diplomatischen Beziehungen, zumal zu England, das von Heinrich VIII. regiert wurde, boten zahlreiche offizielle Anlässe, um sich mit großartiger Musik Respekt zu verschaffen.

Einer der bemerkenswertesten musikalischen Wettkämpfe fand im Juni 1520 zwischen der Hofkapelle von Franz I. und der Royal Chapel von Heinrich VIII. auf dem „Field of the Cloth of Gold“ statt, und wurde für diese Aufnahme erstmals rekonstruiert.

Es geht aber auch weniger pompös: Auf seinen Schlössern wie Chambord oder Fontainebleau pflegte der geschmackssichere Franz intimeres und dennoch ungeheuer raffiniertes Repertoire zu genießen, das von den besten Sänger und Instrumentalisten des Reiches vorgetragen wurde.

Als Weltersteinspielung ist diese Musik für Franz I.  auch ein Symbol für die lebensfrohe Seite der Renaissance.