Einer der vollendetsten Musiker des Elisabethanischen und Jakobinischen Zeitalters war ohne Zweifel Orland Gibbons (1583 – 1625). Zu jedem Genre der vokalen und instrumentalen Musik hat Gibbons seinen Beitrag geleistet. Im Bereich der Fantasien für Gamben hat er zahlreiche Werke für Kombinationen von zwei bis zu sechs Instrumenten geschrieben und dabei nahezu grenzenlos fantasievolle Strukturen entwickelt, die eindeutige Spuren des italienischen Stils aufweisen. 

Das Ensemble L’Achéron präsentiert auf der vorliegenden Aufnahme eine breite Auswahl dieses Repertoires, die auf Gamben-Kopien von Instrumenten des 17. Jahrhunderts entstanden ist.

„Das Klangergebnis ist umwerfend: Selten zuvor hat man ein Consort in solch perfekter Homogenität und Genauigkeit gehört. … Perfekte Spielkultur trifft auf höchste Instrumentenbaukunst und geniale Kompositionen. Man möchte immer weiterhören.“
Bernhard Schrammek, kulturradio rbb, 16.10.2017
„Gerade dieser Wohlklang ist es, den L'Archéron mit seiner "Gamben-Orgel" stets präsent hält, ob es sich um die volle Besetzung handelt oder um Trios oder Duette.“
Georg Henkel, Musik an sich, 18.11.2017