Veröffentlichung: Februar 2017

Ein 2-CD-Set, das sich dem lutherischen liturgischen Repertoire vom Reformator bis Heinrich Schütz widmet.

Luther hat mit seiner Bibel-Übersetzung die deutsche Sprache geprägt wie kein anderer. Die erste CD umfasst Kompositionen, die typisch für die lutherische Liturgie sind: Deutsche Messe, Deutsches Magnificat, Deutsche Passion (die erste deutsche polyphone Passion von Joachim von Burck) und sogar eine Rekonstruktion eines Deutschen Requiems aus polyphonen Werken, in denen die gleichen Texte verwendet wurden, die Brahms später für sein Deutsches Requiem verwendet hat.

Die zweite CD präsentiert eine Auswahl an Motetten entlang des liturgischen Kalenders, vom Advent bis Trinitatis. Diese polyphonen Stücke wurden von diversen Komponisten geschrieben. Darunter: Martin Luther, Andreas Hammerschmidt, Michael Praetorius, Joachim von Burck, Christoph Bernhardt, Heinrich Schütz, Thomas Selle, Melchior Franck, Caspar Othmayr, Michael Altenburg, Samuel Scheidt, Johann Hermann Schein und Johann Walter. Der Organist Bart Jacobs ergänzt das Programm mit Orgelkompositionen des 17. Jahrhunderts.

ffff Télérama award Choc Classica award BBC Music Magazine Award 2018 award

„‚Mit seiner der Musik in der Nachfolge Luthers gewidmeten Doppel-CD ist der international besetzten Formation wieder ein großer Wurf gelungen! Vox Luminis vereint die Präzision britischer Solistenensembles mit der Wärme und Innigkeit der besten kontinentaleuropäischen Chöre. Die Musik atmet hier wunderbar, die Melodien dürfen ihre Schönheit in aller Pracht entfalten.‘“
Rainer Baumgärtner, Deutschlandfunk, 15.01.2017
„‚Aber vor allem bestechen die glasklaren Stimmen dieses belgischen Ensembles, das sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert hat.‘“
Bettina Winkler, SWR2, 26.01.2017
„‚Aber Lionel Meunier versteht sein Ensemble „Vox Luminis“ freilich immer so vorzüglich mit einerseits uneingeschränkt ensemblefähigen, andererseits aber auch je für sich ungemein wohltimbrierten Sängerinnen und Sängern zu besetzen, dass aus diesen erlesenen Kehlen jedes noch so simple Stück eine Offenbarung ist. … mehr kann man zum Lutherjahr nicht wünschen.‘“
Michael Wersin, rondomagazin.de, 04.02.2017