Die deutsche Sopranistin Juliane Banse hat bereits die Lieder von Brahms, Schubert, Wolf, Ullmann, Strauss, Schumann, Loewe und Berg gesungen, und sich damit eine Reputation sowohl für die Qualität ihrer Interpretationen als auch für die Wärme ihrer Stimme erworben.
Sie und ihr ständiger Begleiter Martin Helmchen, der seit kurzem zur Alpha-Classics-Familie gehört, haben beschlossen, Paul Hindemiths Liederzyklus ‚Das Marienleben‘ aufzunehmen, das 1923 komponiert und 1948 von Hindemith selbst revidiert wurde. Ein betörender, manchmal auch verstörender Zyklus, dessen Texte vom großen Dichter Rainer Maria Rilke stammen und das Leben der Jungfrau Maria nachzeichnen. Fünfzehn Gedichte, fünfzehn Episoden, die von Mystik und Lyrik geprägt sind. Sie erweisen sich als die ideale Inspirationsquelle für Hindemith, dessen Kompositionsstil sich hier sowohl auf die Kraft von Wagners Opern, als auch auf die subtilen Nuancen Debussys stützt.

„Eine exemplarische Aufnahme; ein Präzedenzfall“
Gerhard Persché, Fono Forum, September 2018