The Orchestra of the Americas präsentiert mit der euphorischen 3. Sinfonie von Aaron Copland und der mitreißenden Sinfonía india des mexikanischen Komponisten Carlos Chávez ein erlebnisreiches Linn-Debüt. Es wird von Carlos Miguel Prieto geleitet, der für seine charismatische Stabführung und seine dynamischen, ausdrucksstarken Interpretationen bekannt ist. The Orchestra of the Americas spielte beide Werke auf dem Edinburgh Festival 2018, im Rahmen einer Europa-Tournee, bei der das Orchester auf dem Rheingau Festival, in der Elbphilharmonie und im Europäischen Krzysztof Penderecki-Musikzentrum auftrat. Coplands 3. Sinfonie, die voller Hoffnung, Heroismus und freudigem Optimismus steckt, gilt als „Große Amerikanische Sinfonie“, wobei sie vielleicht eher für ihr Finale bekannt ist, in das Copland seine Fanfare for the Common Man einbringt – ein belebender, auf die Zuhörer erhebend wirkender Abschluss. Mit seinen brillanten, innewohnenden Melodien, den komplexen Rhythmen und der stark perkussiv angelegten Orchestrierung ist die Sinfonía india von Chávez das perfekte Stück, um das Programm abzurunden und dieses leidenschaftliche, großartige und so bemerkenswert durchdringend spielende Orchester in den Vordergrund zu stellen.