Dass sich der Pianist Alexej Lubimow mit großem Elan für zeitgenössische westliche Musik in der ehemaligen Sowjetunion einsetzte, hatte ein siebenjähriges Ausreiseverbot zur Folge. Lubimov lenkte seinen Focus in dieser Zeit auf die historische Aufführungspraxis. 1976 gründete er das Moskauer Barock-Quartett sowie, gemeinsam mit Tatjana Grindenko, die Moskauer Kammerakademie. Darüber hinaus hob er das Alternativa-Festival in Moskau aus der Taufe.

Dieser Werdegang erklärt  auch die enorme Vielseitigkeit Lubimows, und warum er weltweit zu den gefragtesten Pianisten gehört. In seiner neuen Aufnahme treffen Vertreter der Zweiten Wiener Schule auf den Amerikaner Charles Ives, und für diese Aufnahme hat sich Lubimow ein modernes Instrument ausgesucht…