‚Seit einigen Jahren interessieren wir uns für die Experimente von Komponisten an den Grenzen der barocken Musiksprache. Die Musik der Söhne von Bach und vor allem von Carl Philipp Emanuel hatte uns bereits fasziniert, und wir verspürten den gleichen Drang die Musik Geminianis zu entdecken und uns von ihr überraschen zu lassen. In sein op.7 einzutauchen war ein spannender Prozess, der unsere Erfahrungen mit der Barockmusik in Frage stellte und die Begeisterung aller Musiker von CAFÉ ZIMMERMANN weckte.‘ (Celine Frisch, Cembalo)
‚WAS?!“ war die erste verblüffte Reaktion der Musiker nach der Lektüre von Geminianis Konzerten op.7, eine Komposition, die stets kontrovers, überraschend und vertraut zugleich ist. Jedes Konzert glich einer neuen Entdeckung mit unterschiedlichen Texturen und Stilen von einem Satz zum anderen. Diese Musik führte uns auf unerwarteten Wegen von der Kirche zum Theater, von Italien nach Frankreich, vom 17. bis zum 18. Jahrhundert.‘ (Pablo Valetti, Violine)
‚Geminianis Musik spiegelt meinen Geisteszustand wider: mit dem einen Fuß im 17. Jahrhundert und mit den anderen im 18. – Rhetorik und Architektur sind noch immer mit dem Barock vereinbar. Aber die Auswahl und Erforschung von Emotionen ist schon sehr neu, ähnlich dem, was wir heute empfinden. Dieser Zustand des inneren Widerspruchs wurde wahrscheinlich nicht immer von Geminianis Zeitgenossen verstanden, aber er ist genau das, was wir heute suchen und bewundern.‘ (Petr Skalka, Cello)
‚Was für eine wunderbare Überraschung war es, Geminianis op.7 zu proben und aufzunehmen! In dieser seltsamerweise selten gespielten Reihe von Konzerten entdeckte ich eine unendliche Vielfalt an Formen und Farben, die jedes Mal völlig unvorhersehbar sind, von einem Konzert zum anderen und sogar von einem Satz zum anderen.' (Patricia Gagnon, Viola)

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