Philipp Heinrich Erlebach, Kapellmeister am Hof des Grafen Schwarzburg-Rudolstadt, veröffentlichte 1694 eine Sammlung von Triosonaten für ein typisch deutsches Ensemble dieser Zeit: Violine, Viola da Gamba und Basso continuo.  Die Verbindung der Geige mit der Viola da Gamba scheint die Verschmelzung italienischer und französischer Musiktraditionen zu veranschaulichen, und diese Verschmelzung findet sich in den Formen dieser Kompositionen wieder, mit einer italienischen Sonate und einer Folge französischer Tänze - ein Modell, an das sich Johann Sebastian Bach später erinnern würde. Diese Sonatensuiten sind mit unbestreitbarem Charme und einer ansteckenden Lebendigkeit ausgestattet, und François Joubert-Caillet mit seinem Ensemble L'Achéron gibt uns eine besonders verführerische Interpretation dieser Werke.

Le choix de France Musique award