Ernest Chausson nimmt einen einzigartigen Platz in der französischen Musik ein; an der Schnittstelle zwischen der Romantik von Berlioz und Franck, der Sprache von Wagner und der Symbolik des jungen Debussy. Sein ‚Poème de l'amour et de la mer‘ ist in dieser Epoche eine einzigartige Partitur und definitiv sein größtes Werk: gleichzeitig eine profane, naturverbundene Kantate, ein Monolog und ein Liederzyklus. Zwischen 1882 und 1892 komponiert, wurde der letzte Teil, ‚Le temps des lilas‘,  bereits 1886 als Lied mit Klavierbegleitung veröffentlicht.

 

Véronique Gens nimmt den Zyklus zum ersten Mal auf, obwohl sie bereits ‚Le temps des lilas‘ mit der Pianistin Susan Manoff für ihre CD Néère (ALPHA 215) veröffentlicht hat. Classiquenews schrieb: „‚Le temps des lilas‘ fasziniert mit der Nuancierung seiner Farben, der Präzision jeder Anspielung des gesungenen Wortes…“

 

Véronique Gens wird von einem Orchester begleitet, das sie bereits gut kennt, dem Orchestre National de Lille, unter seinem neuen Chefdirigenten Alexandre Bloch, dessen Ernennung, ersten Konzerte und Aufnahmen bereits für Furore gesorgt haben. Die Symphonie B-Dur rundet das Programm ab: ein Gipfel des französischen Sinfonie-Schaffens - für einige ein ebenso wichtiger Meilenstein wie die Symphonie in D von Chaussons Lehrer César Franck!

ffff Télérama award Le choix de France Musique award

„Von Ernest Chaussons ‘Poème de l’amour et de la mer’ kenne ich mehr schlechte als gute Aufnahmen. Diese hier ist glücklicherweise eine gute.“
Pizzicato