Seit geraumer Zeit beschäftigt sich das Trio um Guillaume de Chassy, Arnault Cuisinier und Thomas Savy mit den Verbindungslinien zwischen Klassik und Jazz.

Der bekannte Bariton Lauren Naouri, der in zahlreichen Opernrollen berühmt wurde, ist ein begeisterter Jazzfan, besonders wenn es um Broadway Songs geht. Kollege de Chassy sagt über Naouri: „In einem Parallel-Universum ist er ein fantastischer Crooner.“ 

Dieses Album wurde durch ihre Begegnung geboren.

Naouri singt das großartige „Hollywood Songbook“ von Hans Eisler, das 1943 auf Gedichte seines im kalifornischen Exil lebenden Landsmannes Berthold Brecht entstand. Begleitet wird Naouri dabei vom Trio, das improvisierte „Bridges“ zwischen den Songs spielt.

Im Gegensatz dazu hat Naouri Originalthemen für Klavier und Violine von Sergei Prokofjew für Stimme transkribiert, deren Kantabilität evident ist. Adaptiert hat er dafür Texte der russischen Dichter Zwetajewa, Tschulkow, Lermontow, Puschkin und Esenin. 

„Ich weiß nicht, ob Prokofjew Jazz mochte, aber es hat sich herausgestellt, dass die seine Themen umspielenden Harmonien höchst inspirierende Vehikel zum Improvisieren sind.“