Das Rad, das uns an unsere Beziehung zu Bewegung und Zeit erinnert.
Der Freilauf des Loslassens, des schwebenden Moments.
Das Rad, das sich in einer kantigen Welt dreht.
Die symbolische Natur des großen Rades inspiriert Mythen und sakrale Themen; sie bezieht sich auf die Idee der Vollkommenheit, wie der Kreis; sie bezieht sich vor allem auf Bewegung, Evolution, auf das, was kommen wird: Ein Neuanfang, die ewige Schöpfung.
Es war diese Idee eines Zyklus und eines Neuanfangs, die mich dazu anregte, dieses Album zu komponieren; ein neues Repertoire mit langjährigen Begleitern. Nach dem Album Kaléidoscope, das im Oktober 2016 veröffentlicht wurde, führt mich mein Wunsch, meine klangliche Identität weiter zu enthüllen, nun dazu, meine Reise mit einem Quartett fortzusetzen.
Dank des Talents von Musikern ohne jeglichen ästhetischen Dogmatismus nahm dieses Projekt Fahrt auf. Sie haben zugestimmt, ihr Talent in den Dienst meiner Kompositionen zu stellen, um die Klangbilder zu beleuchten.
Mit dieser Kombination vier starker Persönlichkeiten, die die gleiche künstlerische Einstellung haben, lade ich die Hörer in mein Universum ein.
Es war unsere lange Freundschaft, die mich veranlasste, dieses Repertoire zu schreiben.
Thomas Grimmonprez