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Das Jahr 1736 war für Bach von großer Bedeutung: Er wurde zum königlich-polnischen und kursächsischen Hofkomponisten ernannt. Im selben Jahr komponierte er die einzigen beiden signierten Sonaten für Flöte und obligates Cembalo. Beide Sonaten entstanden als Ergebnis eines aufwendigen Prozesses, der auch eine andere Instrumentierung hätte umfassen können. Diese Praxis war auch der Ideengeber, als man für ein Projekt, das dem gleichberechtigten Dialog zwischen Flöte und Cembalo gewidmet ist, zwei Sonaten auswählte, die ursprünglich für andere Instrumente gedacht waren. Wir haben keine Gewissheit über den Widmungsträger der autographen Sonaten. Die Beziehung zu Dresden, die Bach in diesen Jahren pflegte, lässt vermuten, dass es der Flötenvirtuose Pierre-Gabriel Buffardin, ein enger Freund der Familie Bach, gewesen sein könnte. Die Wahl des Instruments für diese Aufnahme geht auf die bedeutende Wiederentdeckung einer Flöte im Jahr 2015 zurück, die als einzige bekannte das Markenzeichen BUFFARDIN LES FILS trägt. Ein Nachbau davon ist hier zum ersten Mal zu hören. Dieses besondere Instrument wirft ein neues Licht auf die Werke, die Alessandrini und Pontecorvo nach vielen Konzerten und Veröffentlichungen mit dem Concerto Italiano für diese Aufnahmen ausgewählt haben.