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"Ich glaube, das Einzige, was man von Leonhardt geerbt haben kann, ist sein musikalisches Bewusstsein. Davon abgesehen ist natürlich zu betonen, dass Frankreich viel von Leonhardt gelernt hat, von seinem Unterricht und von seinem Spiel, und dass eine neue Generation von Cembalisten entstanden ist, von denen einige bei ihm studiert haben, andere nicht. In den sechziger und siebziger Jahren zeigte sich die musikalische Szene in Frankreich Leonhardt und seiner Methode gegenüber noch sehr verschlossen; danach hat seine Sicht mit allen früheren Tendenzen aufgeräumt, auch mit Landowska und der „alten Schule“. Dass es mehr gute Cembalisten in Frankreich gibt als irgendwo sonst, ist eine unmittelbare Folge davon; all dies dank Leonhardt, der seine Laufbahn mit Bach begann und mit Forqueray beendete. Hier befinden sich auch die besten Cembalos aus seiner persönlichen Sammlung, bei alten Freunden, und das ist gut so. Und die vorliegende Aufnahme – wie viele der letzten, die Leonhardt eingespielt hat – wurde für ein französisches Label aufgenommen, weil Paris zur Hauptstadt des Cembalos geworden ist.

Er fehlt mir besonders, wenn ich ihn so wundervoll auf der Orgel spielen höre. Und wenn ich auf seinen eigenen Cembalos spiele. Und vielleicht noch mehr, wenn ich meine Freunde und Schüler auf seinen Instrumenten spielen höre. Noch heute ist er für mich außerordentlich präsent."

- Skip Sempé

Choc de l'année Classica 2016 (Label) award