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Nach ihrem fulminanten Album mit den Klavierkonzerten von Schostakowitsch, das im Sommer bei ALPHA CLASSICS erschien, erweist Anna Vinnitskaya mit ihrem neuen CD erstmals Johannes Brahms, dem bedeutendsten Komponisten ihrer Wahlheimat Hamburg Reverenz.

Anna Vinnitskaya fokussiert dabei die späten, in kleiner Form gehaltenen Klavierwerke von Brahms, die sich nicht mehr an der Tradition von Beethoven orientieren. Dieses musikalische Konzentrat erfordert eine besondere künstlerische Reife, die die hochgelobte Pianistin und Professorin an der Hochschule für Musik in Hamburg mit ihrer fünften CD einmal mehr unter Beweis stellt.

Das Magazin ResMusica schrieb nach ihrem Brahms Recital beim Festival La Roque d’Anthéon:
„Ganz ihrem Ruf entsprechend ließ die russische Pianistin die Bühne strahlen und beeindruckte uns mit der Tiefe ihres kontrollierten Spiels. (…) Jedes Stück gehorchte einer lupenreinen architektonischen Präzision, wobei sie sich auf die Melodielinie und der klanglichen Vielfalt fokussierte. Schon bei den ersten Takten der von Brahms für die linke Hand transkribierten Version von Bachs „Chaconne“ vergaß man ob der Klangfülle und des Nuancenreichtums, dass man nur eine Hand spielen hörte. (…) Der stets lauernden Versuchung in eine allzu romantische Betonung abzugleiten begegnete die russische Künstlerin mit viel Ernsthaftigkeit und wenig Pedaleinsatz. In den „Klavierstücken“ resultierte ihre Fähigkeit, in die Musik bis in ihre feinsten Nuancen vorzudringen, in dem genauen Gegenteil dessen, was so oft zu hören ist. Nur die ganz großen Brahms-Interpreten besitzen die Gabe den ohnehin empfindsam aufgeladenen Brahms-Text nicht zu überfrachten“ 

5 Diapason award 4 étoiles Classica award