Was der Regisseur Pierre Audi vor 16  Jahren für das Barocktheater im schwedischen Drottnigngholm erdachte, funktionierte auch im letzten Jahr auf der Bühne der Brüsseler Oper La Monnaie. Die direkte Gegenüberstellung von „Talermo“ und „Alcina“ ist musikalisch überaus spannend und zeigt die Entwicklung von Händel als Opernkomponist über einen Zeitraum von 12 Jahren, die nicht spurlos an ihm vorübergegangen sind. Regisseur Pierre Audi: "Für mich ist Händel ein Revolutionär der gleichen Größenordnung wie es Corneille und Molière für das französische - und Shakespeare für das englische Theater waren. Während der Entstehung dieser beiden Produktionen hatte ich die tiefsten künstlerischen Erfahrungen, die ich je gemacht habe."

Dirigent Christoph Rousset: "Beide Opern (‚Alcina' & ‚Tamerlano') behandeln universale Themen und sind deshalb so anrührend. Barockopern hatten es nicht immer leicht; viele wurden vergessen. Doch Händel und seine Werke haben sich ins allgemeine Gedächtnis eingraviert: zum einen wegen seines musikalischen Genies und wegen seiner unvergleichlichen Handhabung der Dramatik."

 „…ganz großes Musiktheater.“ (BRF.be)

„Les Talentes Lyriques unter der Leitung von Christophe Rousset spielten exquisit.“ (bachtrack.com)