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2021 sees the 500th anniversary of the death of Josquin Des Pres, the most celebrated composer of his day. Dominique Visse and the Ensemble Clément Janequin are recording a selection of his chansons from one of the most important editions of his works, Tylman Susato’s Septiesme livre de Chansons published in 1545. This edition bear witness to the diversity of Josquin’s chanson writing, but above all to the melancholy and sorrow so present in his works, and is clearly a tribute, as is also evident in the two Déplorations on his death, Musæ Jovis by Nicolas Gombert and O mors inevitabilis by Hieronymus Vinders. This recording endeavours to present a Josquin legacy, a post mortem illustration of his chanson œuvre, in remembrance of his musical genius. It has also enabled Dominique Visse and the Ensemble Clément Janequin to express their profound musical passion for this major Renaissance composer who has accompanied them for more than 40 years.

„Dominique Visse und seine „Janequins“ lassen diesen Nachruhm 500 Jahre später wieder aufleuchten und widmen sich der reichen Musik mit so viel selbstvergessener Tonschönheit (die gleichwohl auch handfest sein kann), mit dynamischer Finesse und der richtigen Dosis dissonanzgeschärfter Expressivität, dass man gleich noch mehr hören möchte. (...)“
musikansich.de
„Die Schönheit der Chansons von Josquin kommt hier, dank des stilvollen Gesangs von Bockler und des beredten Lautenspiels von Zuljan, optimal zum Tragen.“
Toccata
„Seit einer halben Ewigkeit zählt Dominique Visse zu den countertenoralen Charakterköpfen. Was nicht nur an seiner oftmals grellleuchtenden Stimme liegt, die aus dem Gesamtgefüge seines Ensembles Clement Janequin laserstrahlartig herausschnellt. Zu den musikalischen Leidenschaften des Franzosen gehört bis heute der weltliche Gesangsstoff aus der Renaissance mit all seinen auch komödiantischen und erotischen Nuancen. (...) Ganz zum Schluss dieses so kostbaren wie unterhaltsamen Programms erklingt mit „Nymphes des Bois“ sodann ein Abschiedsgesang von Josquin auf sein Idol Johannes Ockeghem. Und mit einer Textzeile richtete er sich da auch an die Sänger: „Wechselt eure Stimmen, dass sie sehr klar und eindringlich klingen.“ Dominique Visse und sein siebenköpfiges Ensemble haben das hier auf wundersame Weise befolgt.“
rondomagazin.de
„Das exquisite Vokalensemble, begleitet von Laute, Spinett und Orgelpositiv, wahrt den weltlichen Charakter druch helle, sprunghafte Tongebung. Und man tritt unversehens ein in eine andere Welt. Ehrlich gesagt, musste der Rezensent beim Anhören einer CD schon lange nicht mehr ständig ausrufen: wie köstlich! Sei es, dass das hier vertretene Idiom für unsere Ohren so völlig unvernutzt ist, oder das Desprez, dessen 500. Todestag dieses Jahr ansteht, ein so überragende Meister war: Wie prachtvoll gelungen ist das alles... Der elegische Charakter wird von den Interpreten wie auf Silber gebettet. Vielleicht liegt es auch daran, dass Dominique Visse als Countertenor immer wieder komische Rollen gesungen hat. Es weht auch hier nicht der Eishauch eherner Klostermauern durchs Gebälk - wie so oft bei Renaissance-Musik. Wunderbar!“
OPER! Das Magazin