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Johann Sebastian Bach hatte – im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen – nie die Absicht, Flötensonaten oder -partiten in einer Sammlung von 6 oder 12 zu komponieren, wie es zu jener Zeit üblich war, und wie er es selbst für Violine, Violoncello und Cembalo tat. Bachs Flötensonaten entstanden über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren zwischen ca 1717 und 1747, in welchem er mit verschiedenen Flötentypen, die zu dieser Zeit üblich waren, in Berührung kam und mehrere sehr begabte Flötisten kennenlernte. Die Frage, welche Flötisten und Flötenbauer Bach gekannt haben mag, spielte bei der Auswahl des Programms dieser Aufnahme eine entscheidende Rolle. In Vorbereitung darauf verglich und bewertete Frank Theuns die Spielqualitäten verschiedener Flötentypen des frühen 18. Jahrhunderts. Er entschied sich schließlich für eine Kopie einer Flöte von Pierre Gabriel Buffardin. Der ausgewogene, brillante, italienisch anmutende Klang dieses Instruments entspricht den Anforderungen dieses Repertoires in idealer Weise. Buffardin war nicht nur ein herausragender Flötist und vollendeter Komponist, sondern auch ein renommierter Flötenbauer, dem Bach 1717 in Dresden begegnet sein mag.