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Königsberg in Ostpreussen war während des Dreißigjährigen Krieges aufgrund seiner geografischen Lage eine Oase des Friedens. Viele Menschen, unter anderem auch Künstler und Musiker, flüchteten vor den Grauen des Krieges und der Pest dorthin. Heinrich Albert, Schüler seines Cousins Schütz und von Thomaskantor Schein, wurde dort 1630 zum Domorganisten ernannt. Sein Gartenhaus, eine von Kürbipsflanzen überwachsene Gartenlaube – deshalb auch „Kürbishütte“ genannt – wurde zum Treffpunkt des Königsberger Dichterkreises, Zufluchtsort und Stätte hochaktueller Kunstproduktionen fernab vom direkten Kriegsgeschehen.
Fünf musikalische Bilder, welche verschiedene Momente des Krieges darstellen, nehmen den Hörer auf eine höchst emotionale Reise mit und widerspiegeln, was die Menschen dieser Zeit in ihrem persönlichen Alltag bewegte: Friedenssehnsucht, Angst, Hoffnung – aber auch Verzweiflung und Hadern mit Gott angesichts der Verheerungen des Krieges. 

 

„Zum Hathor Consort - Streicher, Harfe, Orgel, Zink, geleitet von Gambistin Romina Lischka - kommt Dorothee Mields. Einmal mehr macht sie ihrem Ruf, eine der besten Sängerinnen für das deutsche Barocklied zu sein, alle Ehre. (...) Die Mischung ist dramaturgisch unglaublich zwingend, die Wechsel sind kurzweilig. Einfach fantastisch spielt der ebenso sensible wie virtuose Zinkenist Lambert Colson. Sein anrührender Ton bindet sich ganz natürlich in den homogenen Klang des Hathor Consorts ein. Hier wird äußerst balanciert musiziert, so intensiv und spannungsvoll, so berührend, dass man sich der Intensität nicht entziehen kann. Besser kann man diese Musik voller Melancholie und Trost kaum realisieren.“
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