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Die Messe Nr. 2 von Anton Bruckner, 1866 für die Einweihung einer Votivkapelle im Linzer Dom komponiert, ist ein schönes Beispiel für die Verbindung von Modernität und jahrhundertealter religiöser Tradition, da die Blasinstrumente in einen Dialog mit der vom gregorianischen Gesang inspirierten Chorschrift gesetzt werden. Sein Te Deum von 1881, das zwar kürzer ist, aber für Chor und großes Orchester mit vier Solisten komponiert wurde, wurde von so illustren Zeitgenossen wie Hans Richter und Gustav
Mahler gefeiert, während der meist sehr selbstkritische Komponist meinte, dass die Partitur dieses Werkes Gott dazu bringen würde, ihn "gütig zu beurteilen".
Als bedeutender Interpret des geistlichen Repertoires, der er ist, vermittelt Philippe Herreweghe hier mit großer Inbrunst seine Vision dieser beiden großen religiösen Werke der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

„Selbstverständlich kommt dem Originalklinger Herreweghe und seinem luziden Collegium Vocale die hohe Schule jener Alten Musik zupass, die auch in der Retrospektive bei Bruckner nicht alt aussieht und erst recht nicht angegangen klingt. Sondern herrlich wie am ersten Tag.“
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