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Der deutsche Pianist Martin Helmchen setzt seine Erkundung von Beethovens Klavierkonzerten mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Andrew Manze fort.  Im dritten Konzert, das 1804 veröffentlicht wurde, scheint sich Beethoven vom mozartischen Vorbild zu entfernen und leitet seine "mittlere Periode" ein, indem er den Moll-Modus benutzt, um eine Not und einen Herzschmerz darzustellen. Sicherlich kann man von einem gewissen Zusammenhang mit dem berühmten "Heiligenstädter Testament" sprechen, das er 1802 schrieb, um seine wachsende Taubheit in Musik zu fassen. Für die Aufnahme des Tripelkonzertes, das ebenfalls in der so genannten "heroischen" Periode des Komponisten entstand, wird Martin Helmchen von zwei Musikerinnen begleitet, mit denen er viel Kammermusik spielt - der Geigerin Antje Weithaas und der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker.